Der Stein des Anstoßes

3 Generationen von Harsdorf

 

In dritter Generation widmet sich die Familie von Harsdorf bereits der Kunst. Jobst von Harsdorf (*1924), Grafiker und viele Jahre Professor an der Hochschule für Künste in Bremen, hat sich vor allem mit Buchgrafik und Lithografien einen Namen gemacht, aber auch das Aquarell zählt zu seinen künstlerischen Ausdrucksmitteln. Seine Tochter Dorothee von Harsdorf (*1954) studierte Bildende Kunst in Stuttgart und arbeitet heute als Kunsterzieherin. Ihre eigene künstlerische Arbeit schöpft aus einer Vielfalt an Techniken: von Malerei und Zeichnung bis hin zu Radierungen und Installationen. Dabei setzt sie sich immer wieder mit dem Thema Natur auseinander, nicht zuletzt auch im Kontext aktueller Ereignisse, z.B. angeregt von den Geschehnissen in Fukushima. Ihr Sohn Wenzel Stählin (*1985) wiederum hat sich auf das Medium der Fotografie verlegt. Seit 2009 studiert er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und schafft mit der Kamera experimentelle Bildkompositionen, die unter anderem urbane Räume und Architekturen als „Stadtlandschaften“ reflektieren.
Erstmals stellen nun alle drei Generationen gemeinsam aus. Mit großer Eigenständigkeit behaupten sich die drei Künstler und Familienmitglieder dabei nebeneinander, gehen ihren je eigenen künstlerischen Weg und beziehen sich doch aufeinander. Der „(Lithografie)Stein des Anstoßes“ ist hier Impulsgeber, Inspiration und Ausgangspunkt für ein Familienunternehmen der besonderen Art.

 

Eröffnung der Ausstellung „Der Stein des Anstoßes“
am Sonntag, 26. Januar 2014 um 11.30 Uhr

Es sprechen Dr. Katja Pourshirazi, Leiterin des Overbeck-Museums, und Rainer B. Schossig, Kunstjournalist.

Begleitprogramm:

Führungen mit Museumsleiterin Dr. Katja Pourshirazi
Sonntag, 9. Februar um 11.30 Uhr
Sonntag, 16. März um 11.30 Uhr

Künstlergespräche
mit Dorothee von Harsdorf, Jobst von Harsdorf und Wenzel Stählin

Sonntag, 2. März um 11.30 Uhr
Sonntag, 30. März um 11.30 Uhr (Finissage)
 

Jobst von Harsdorf: Litho-Rose

 

 

 

 

 

Wenzel Stählin: Ohne Titel